Pfarrer von Schirgiswalde

 
  • Heinrich Herold erwähnt in einer Urkunde von 1374
  • Johannes ... erwähnt in einer Akte der Stadt Zittau von 1411

nicht in Schirgiswalde wohnhafte Pfarrer von 1628 - 1676:
  • Matthäus Uvak
  • Adam Waldhäuser
  • Andreas Bucovius
  • Georg Schimelius
  • Johannes Zschuncke
  • Thomas Dieske
  • Georg Lorck

in Schirgiswalde wohnhafte Pfarrer ab 1676:
  • 1676 - 1678 Johannes Tinicides
  • 28.8.1678 - 20.4.1681 Johann Drosche
  • 12.5.1681 - 16.10.1681 Anselmus Müller O.P.
  • 12.3.1682 – 24.4.1684 Johann Anton Mosig
  • 24.5.1684 - 2.5.1685 Matthäus Franz Fock, Administrator
  • 8.3.1686 - 1.8.1686 Johann Georg Molitor, Administrator
  • 1.8.1686 - ...1697 Tobias Ignatius Aloysius Lumpe von Erdenfeld gestorben in Schirgiswalde
  • 1.11.1697 - Tobias Leopold Protze, Coadjutor, von 13.8.1698 - 18.8.1705 Pfarrer
  • 21.8.1705 - 4.11.1724 Johann Joseph Ignaz Freyschlag von Schmiedenthal, er war zugleich Domherr von Bautzen und Domdekan von 1721 - 1743. Er starb am 2.3.1743 in Bautzen. Unter ihm wurde im Jahre 1716 das gegenwärtige Pfarrhaus erbaut und in dem alten Pfarrhaus die Schule eingerichtet. Seine persönliche Unterstützung als Domdekan und die der Patronatsherrschaft ermöglichten erst den Bau der heutigen Pfarrkirche (1735 - 1741).
  • November 1721 - 4.11.1724 Peter Philipp Schmid, Substitut bis 20.7.1726 Pfarrer
  • 31.7.1726 - 14.3.1738 Christoph Joseph Arlt (Arlet), Ehrendomkapitular, er starb am 14.3.1738 in Schirgiswalde. Unter ihm wurde 1735 mit dem Bau der Pfarrkirche begonnen.
  • 16.5.1738 - 1743 Nikolaus Nepomuk Czösch, unter ihm wurde am 8. Oktober 1741 durch Dekan Freyschlag von Schmiedenthal die Pfarrkirche benediziert.
  • 11.12.1743 - 25.7.1762 Johann Joseph Matjetz, er starb am 25.7.1762 in Schirgiswalde.
  • 26.8.1762 - 16.9.1769 Peter Waurick, er war zuvor Kaplan in Schirgiswalde von 1745 - 1762. Er starb am 16.9.1762 in Schirgiswalde und wurde in der Kirchegruft beerdigt.
  • 16.10.1769 - 6.11.1772 Nikolaus König, er war zuvor Kaplan in Schirgiswalde von 1762 - 1768.
  • 30.1.1773 - 21.3.1801 Johann Adalbert Golnitz, bei Amtsantritt stand er kurz vor Vollendung des 61. Lebensjahres. Er starb am 21.3.1801 in Schirgiswalde.
  • 9.5.1801 - 4.4.1813 Georg Mros, er war zuvor Kaplan in Schirgiswalde von 1800 - 1801. Er starb am 4.4.1813 in Schirgiswalde.
  • 4.10.1813 - 2.2.1837 Jacob Czösch, er starb am 2.2.1837 in Schirgiswalde.
  • 23.2.1837 - 20.6.1837 Chrysostomus Kolomi, Dominikaner, Pfarradministrator, er war zuvor Kaplan in Schirgiswalde im Jahr 1836.
  • 25.6.1837 - 11.4.1860 Anton Kries, er starb am 11.4.1860 in Schirgiswalde.
  • 1.5.1860 - 1.5.1861 Jacob Wels, Administrator
 
  • 5.5.1861 - 5.7.1887 Jakob Sauer, Domkapitular, unter ihm erfolgte der Bau der Kirchtürme in den Jahren 1866 - 1868. Aufgrund seines sozialen Engagements ist ihm die Errichtung der ehemaligen Buntweberei 1880 - 1883 zu verdanken. Er gründete am 22.5.1870 den Frauenverein (heute Elisabethfrauen). Er starb am 5.7.1887 in Paßditz.
 

Quelle: aus dem Archiv des Pfarramt

 
  • 10.7.1887 - 1.9.1887 Jakob Barth, Administrator, er war Kaplan in Schirgiswalde vom 15.2.1887 - 30.6.1888.
 
  • 1.9.1887 - 21.3.1902 Josef Keil, er starb am 21.3.1902 in Schirgiswalde. Er erwarb sich besondere Dienste um studierende Jugendliche, unterstützte mittellose Schüler und Studenten.
 

Quelle: aus dem Archiv des Pfarramt

 
  • 6.7.1902 - Oktober 1924 Paul Kretschmer
 

Quelle: aus dem Archiv des Pfarramt

 
  • 1.11.1924 - 5.2.1960 Anton Johann Josef Mott, Erzpriester i. R. und Ehrendomkapitular. Unter ihm wurde 1925 der Pfarrsaal, das Elisabethheim, erbaut. 1927 folgten die Friedhofskapelle „Zum Heiligen Geist“ und die Priestergruft. 1946 erfolgten die Gründungen der Lokalkaplaneien Oppach, Wilthen, Friedersdorf und Sohland.Er starb am 5.2.1960 in Schirgiswalde und wurde in der Priestergruft beerdigt.
 

Quelle: aus dem Archiv des Pfarramt

 
  • März 1960 - 31.7.1983 Hermann Joseph Scheipers,Päpstlicher Ehrenprälat und Ehrendomkapitular.Unter ihm wurde von 1964 - 1969 die Kapelle „Zum Heiligen Kreuz“ am Fuchsberg gebaut. 1977 - 1979 folgt der Bau des Altenpflegeheimes St. Antonius. 1966 - 1968 wurde die Pfarrkirche im Inneren umgestaltet, 1971/72 erfolgte die Renovierung der Kirchtürme, 1974 die Renovierung des Innenraumes. 1982/83 wurde das gesamte Äußere der Pfarrkirche renoviert.
 

Quelle: aus dem Archiv des Pfarramt

 
  • 1.9.1983 - 31.08.2011 Alexander Paul, in seine Amtszeit fällt die Wende des Jahres 1989. 1990 konnte die Pfarrkirche im Inneren renoviert werden. 1991 wurde das 250. Jubiläum der Pfarrkirche gefeiert. 1984/85 erfolgten umfangreiche Bauarbeiten am Pfarrhaus, welches 2006 außen erneuert wurde. 1994 - 2001 konnte das Altenpflegeheim St. Antonius umgebaut und erweitert werden. 2002 wurden die Kirchstufen umfassend erneuert. Ende Oktober 2006 konnte das neue Kinderhaus St. Antonius an der Bahnhofstraße nach einjähriger Bauzeit eingeweiht werden. 1984 fand auf seine Initiative die erste Hobbyschau statt, 1985 die erste Krippenausstellung, 1986 wurde die adventliche Herbergssuche eingeführt. 1991 zogen zum ersten Mal die Sternsinger durch Schirgiswalde. 
    1998 wurde zu Weihnachten die Andacht „Lebendige Krippe“ eingeführt.
 

Quelle: aus dem Archiv des Pfarramt

 
  • Seit 01. September 2011 ist Martin Prause der neue Pfarrer, Jahrgang 1964, Priesterweihe 1995; Kaplansstellen: Freiberg, Glauchau, Chemnitz-Propstei, frühere Pfarrstelle: Wermsdorf-Oschatz
  • 2011 wurde die Andacht „Lebendige Krippe“ mit einem lebendigen „Jesuskind“ erweitert.
    2011 wurde die Weihnachtspaket-Aktion für Schluckenau eingeführt.
    2012 Einführung der Stillen Anbetung durch Pfarrer Prause im 14tägigen Abstand. 
    2012 wurden die Seelsorgeräte (heute Ortskirchenräte) eingeführt.
    2018 begann mit vorbereitenden Maßnahmen und führender Mitarbeit des Pfarrers der Bau des neuen Elisabethsaales, der bis 2020 dauerte und am 10. Oktober 2021 durch Bischof Timmerevers geweiht werden konnte.
    Ab 2020 begann die Corona-Zeit mit vielen Einschränkungen, in der die Gottesdienstübertragung per Internet etabliert wurde
 

Quelle: aus dem Archiv des Pfarramt