Nigeria: Kommt! Bringt eure Last. – Weltgebetstag in Großpostwitz
Unter dem Leitwort „Kommt! Bringt eure Last.“ lud der Weltgebetstag zu einer bewegenden Begegnung mit Nigeria ein. Gebet, Gemeinschaft und ein gemeinsames Essen machten die weltweite Verbundenheit spürbar.
Die herzliche Einladung zur Feier des Weltgebetstags in unserer Gemeinschaft beinhaltete die Bitte, die Lasten loszulassen, die uns jeden Tag bedrängen und die heute viele Namen tragen: Prüfungen in der Schule, der Druck, gute Ergebnisse zu erzielen, die ständige Bereitschaft zu helfen, ohne innezuhalten und ohne neue Kraft zu schöpfen, das Erlernen neuer Sprachen und vieles mehr, das wir manchmal vergessen, an der richtigen Stelle abzugeben – über den passenden Weg: das Gebet ohne Glaubensgrenzen, in Gemeinschaft, ohne Unterschiede. Es trug einen Namen: Nigeria.
Wir hörten Geschichten in einer anderen Sprache, aus anderen Gemeinschaften, auf einem anderen Kontinent, aber mit derselben Sprache: der Geschwisterlichkeit und der gemeinschaftlichen Arbeit. Daher war auch der Ort des Treffens stimmig gewählt: das Gemeinschaftshaus Michael-Frentzel-Haus um 19:00 Uhr.
Das Programm war ein Geflecht aus den Geschichten von Beatrice, Jato und Blessing, während das Gebet in den Stimmen des Chors zum Lied wurde und die Lesungen das gemeinsame Empfinden an diesem Abend leiteten.
Neben dem Bewegen der Trümmer unserer Lasten gab es auch ein Beispiel dafür, wie Essen ein Band der Gemeinschaft sein kann; das Menü trug die Handschrift Nigerias, zubereitet von Händen, die von den Gemeinschaften in Nigeria selbst gelernt haben – ein Schmelztiegel von Aromen, der uns mit den Füßen unter dem Tisch vereint.
Der Abend endete mit der Bestätigung, dass das Band menschlicher Verbundenheit stärker ist und über unseren individuellen Lasten steht; indem wir sie ablegen, erkennen wir uns in unserer gemeinsamen Menschlichkeit und teilen denselben Tisch mit Großzügigkeit.
Celsa Bermudez




