in Würzburg: 17. Mai
Bruno stammte aus Kärnten und wurde um 1005 als Sohn des Herzogs Konrad von Kärnten und seiner Frau Mathilde von Schwaben geboren. Als Mann von hoher Bildung leitete er zwischen 1027 und 1034 die italienische Kanzlei von Kaiser Konrad II.
Im Jahr 1034 wurde er zum Bischof von Würzburg ernannt und begann in dieser Zeit mit dem Bau des Würzburger Doms.
1054 brach er mit Kaiser Heinrich III. zu einem Heereszug gegen die Ungarn auf und kam am 27. Mai dramatisch zu Tode, als in einem Schloss in Persenbeug bei Linz an der Donau während des Mahles der Fußboden des Saales einstürzte.
Brunos Leichnam wurde nach Würzburg überführt und in der Domkirche beigesetzt. Papst Innozenz IV. (1243–54) sprach ihn zu Beginn seiner Amtszeit heilig.
Darstellung: als Bischof im Ornat
Attribute: Mitra, Stab, Buch und Schreibfeder (verfasste einen Psalmenkommentar), Kirchenmodell (Würzburger Dom), Fahne, Trümmerstücke (weil er beim Einsturz eines Schlosssaales tödlich verletzt wurde)

Quelle: Herder-Verlag




