
Rückblick vom Altenpflegeheim St. Antonius Jahresübergang 2023/2024

... Weihnachtszeit bei uns im Altersheim. Der Anfang war leider geprägt durch eine starke Infektionswelle, so dass der Weihnachtsmarkt leider nicht stattfinden konnte. Getragen durch viele gemütliche Adventsrunden und durch liebevolle Dekorationen im Haus kam aber dennoch eine Stimmung voller Vorfreude auf.
Neu war der gelungene Auftritt des Grundschulchores am 14. Dezember. Wir haben uns sehr über alte und neue Lieder gefreut, bei denen wir gut mitsingen konnten. Es war schön zu sehen, mit wie viel Begeisterung die Kinder dabei waren. Am 15. Dezember erfreute uns der Posaunenchor Großpostwitz mit einem wunderbaren Programm.
Der Heilige Abend verlief in schöner alter Tradition, auch wenn manche Bewohner diese noch gar nicht kannten. Am Vormittag spielten die Schirgiswalder Blasmusikanten auf jeder Wohnebene klassische Weihnachtslieder. Die Mühe wurde durch die Freude der Bewohner belohnt, denn dadurch hatte jede Ebene ein eigenes Konzert. Zum Nachmittag gestaltete der Kirchenchor die Andacht sehr festlich, so dass die Bewohner die Bescherung in feierlicher Stimmung begehen konnten. Der geschenkte Stern ziert auch heut noch manches Zimmer.
Das Jahr klang zu Silvester mit einer gemeinsamen Feier gemütlich aus. Am 6. Januar besuchten viele Sternsinger unser Haus und schrieben den Segen an zahlreiche Zimmertüren.
Eine schöne Neuheit in diesem Jahr war das Krippenspiel durch das katholische Kinderhaus St. Antonius am 10. Januar. Die Theatergruppe mit Kindern von 3 - 6 Jahren spielte und sang mit viel Freude und erfreute die Herzen.
Daher möchte ich mich im Namen des Hauses bei allen Beteiligten bedanken – den Kindern vom Grundschulchor unter Leitung von Frau Herrmann, den Kindern vom Kinderhaus St. Antonius unter Leitung von Frau Wagner, den Bläsern der Blasmusikgruppen aus Schirgiswalde und Großpostwitz, dem Kirchenchor unter Leitung von Frau Schmidt und den Sternsingern mit ihren Begleitern.
Ebenso danke ich den Mitarbeitern unseres Hauses für ihren unermüdlichen Einsatz und liebevolles Engagement, um das Leben der Bewohner (besonders in der Weihnachtszeit) bei uns so schön wie möglich zu gestalten.
Eine weitere tolle neue Idee haben wir mit dem Wunschbaum umgesetzt. Dabei ging es darum, kleine Wünsche für Bewohner zu erfüllen, die weniger mit Geld, als mehr mit Aufmerksamkeit zu tun haben. Dabei war es nicht wichtig, ob es sich um Duschbad, Kalender oder Süßigkeiten handelte, sondern um eine Überraschung. „Da hat jemand an mich gedacht, mir will jemand eine Freude machen.“ Egal wie groß oder klein es war, Augen strahlten und die Freude war groß. Vielen Dank an alle, die diese „Wichtelaktion“ unterstützt haben. Es hat sich gelohnt und wir werden es wiederholen.
Ich wünsche allen Lesern, dass sie dieselbe Freude und Hoffnung durch dieses neue Jahr begleitet, wie mich bei diesem Rückblick.
B. Günther, Heimleitung