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Neujahrssegen

Neujahrssegen

Die neuen Tage öffnen ihre Türen.
Sie können, was die alten nicht gekonnt.
vor uns die Wege, die ins Weite führen:
den ersten Schritt. Ins Land. Zum Horizont.

Wir wissen nicht, ob wir ans Ziel gelangen.
Doch gehen wir los.
Doch reiht sich Schritt an Schritt.
Und wir versteh‘ n zuletzt: das Ziel ist mitgegangen;
denn der den Weg beschließt
und der ihn angefangen,
der Herr der Zeit geht alle Tage mit.

(Kl.-Peter Hertzsch)

Lieber Leser, liebe Leserin,
vielleicht lesen Sie heute zum ersten Mal einen Impuls unserer Gemeinde-Website, vielleicht schauen Sie von Zeit zu Zeit herein oder Sie gehören zu unseren regelmäßigen Lesern. Wie dem auch sei – ich wünsche Ihnen ein segensreiches Neues Jahr!
Dazu gebe ich Ihnen diesen Segen mit auf dem Weg!
Die Zeit zu Jahresbeginn ist für viele von uns eine Zeit des bewussteren Wahrnehmens einer Zeitenwende. Auch in den Medien spielt der Begriff der Zeit am Jahreswechsel eine besondere Rolle. Es ist Sitte, Ziele zu setzen. Und wir wissen ja schon aus unseren Erfahrungen, manche Ziele verändern sich. Was in der Jugend vielleicht Freiheit und Unabhängigkeit war, wird zur Familie, zur Geborgenheit und Sicherheit. Materielle Ziele treten vor dem Großen Ganzen meist in den Hintergrund. Mit zunehmendem Alter wird die Gesundheit immer wichtiger! In den Briefen, Mails und sms fasst man dies alles zusammen unter: Alles Gute!

Gehen Sie die Schritte in ihr neues Jahr mutig und kraftvoll.
Unser Ziel begleitet Sie bereits, vom Beginn Ihres Lebens an. Gott ist für die meisten von uns so selbstverständlich geworden, dass wir IHN in unserem Alltag oft gar nicht mehr wahrnehmen.
In der Begegnung mit Alten oder Kranken wird für mich jedoch immer wieder deutlich, dass gerade Menschen in dieser Lebenslage Gottes Nähe oft sehr deutlich spüren.
„…der Herr der Zeit geht alle Tage mit.“ Vereinen wir uns jetzt am Jahresbeginn im Gebet. Beten wir für unsere Familien, für die Kranken und Alten, für die Jungen und Suchenden – beten Sie für die Menschen, die ihr Leben besonders begleiten. Und vergessen wir die nicht, die niemanden mehr haben, der für sie betet.

Ich wünsche Ihnen Gottes Segen! Ihre Jacqueline Fiswick