Beim Namen gerufen
Beim Namen gerufen
Fürchte dich nicht, denn ich habe dich ausgelöst,
ich habe dich beim Namen gerufen,
du gehörst mir.
Wenn du durch Wasser schreitest, bin ich bei dir,
wenn durch Ströme, dann reißen sie dich nicht fort,
wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt,
keine Flamme wird dich verbrennen. …
Denn jeden, der nach meinem Namen benannt ist,
habe ich zu meiner Ehre erschaffen,
geformt und gemacht.
Jesaja 43,1b-2;7
Fürchte dich nicht!
Ruft uns der Prophet Jesaja zu und versinnbildlicht im weiteren Text an drei Naturgewalten, dass Gott dich schützt und befreit!
Liebe Leserinnen und Leser
ich habe diesen prophetischen Text heraus gesucht, weil ich aufgrund meiner eigenen Namensänderung in den vergangenen Wochen über die Bedeutung eines Namens nachgedacht habe.
„ich habe dich beim Namen gerufen,…“ – Gott spricht mich ganz persönlich an, mit meinem eigenen Namen. Mein Name, in dem sich ein Stück weit auch meine Persönlichkeit widerspiegelt. Mein Name, der Ausdruck von Zugehörigkeit ist, der etwas über meine Familie oder Familiengeschichte aussagt.
„du gehörst mir.“ – Wie empfinden Sie das? Gott zu eigen sein!
Gott, unser Vater, spricht uns los von der Angst zu vergehen, vernichtet zu werden in Wasser oder Feuer. „Als Sein Abbild, als Gottes Abbild schuf er ihn …“ – so steht es im Schöpfungsbericht, an den wir die Worte Jesaja‘ s anschließen könnten.
Wir sind Geschöpfe, Kinder Gottes, von IHM zu Seiner Ehre geformt und geschaffen.
Was auch auf uns zukommt, wir sind Sein und werden als Seine Kinder nicht verloren gehen. Mein Name gehört zu mir. Eltern wissen, wie schwer es ist, sich für den Namen des Neugeborenen zu entscheiden. Es gibt Länder, in denen der Name erst vergeben wird, wenn das Wesen des jungen Menschen deutlich geworden ist.
Der Familienname stellt den Menschen in ein jeweiliges Umfeld, er ist Ausdruck einer Zugehörigkeit. Im Laufe eines Lebens kann sich dieser Name ändern.
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
der Sinn unseres Lebens liegt im Entdecken unseres Selbst, unseres Wesens. Gottes schöpferischer Gedanke ist in uns grundgelegt, es ist unsere Aufgabe, ihn zu finden und zu leben. So dass wir mit unseren Fähigkeiten und Fertigkeiten, wir selbst, unsere Welt gestalten, den Ort unseres Lebens finden.
Im kommenden Monat möchte ich sie einladen, über ihren Namen, den Sinn dieses Namens nachzudenken. Vielleicht gehen sie auch einmal auf die Suche ihrer Vorfahren, mit denen sie ihren Familiennamen teilen. Ich wünsche Ihnen viel Freude dabei! Im Namen Gottes – der da ist – wünsche ich Ihnen Seinen Segen!




