Elisabethfrauen
Seit vielen Jahrzehnten existiert in unserer Gemeinde ein Elisabethkreis, der mit großem Eifer bemüht ist, Kontakt zu halten zwischen den Geistlichen einerseits und den Kranken und sozial Schwachen andererseits. Dieser erwähnte Kreis besteht aus ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Pfarrgemeinde, die - wie überall im Bistum Dresden-Meißen - dem Fachverband der Diözesan-Caritas angeschlossen sind.
Der caritative Dienst gehört zu den Grundfunktionen der Kirche und soll in besondere Weise dem Auftrag der Nächstenliebe und Achtung der Menschenwürde gerecht werden.
Kernaufgaben sind:
- Not und soziale Probleme entdecken
- persönlich helfen und zum Helfen anregen
- fachliche Hilfe vermitteln
- Zusammenarbeit mit Gruppen der Gemeinde, den Geistlichen der Pfarrei, den hauptamtlichen Mitarbeitern des Caritasverbandes, der Sozialstationen, Ärzten u. a.
- eigene Weiterbildung
Gemeindeteil Mariä Himmelfahrt Schirgiswalde
Über unterschiedliche caritative Dienste, die der jeweiligen Notsituation entsprachen, wird in Schirgiswalde ab 1870 (Gründung des Schirgiswalder Elisabeth-Vereins) in der Pfarrchronik berichtet.
Der Elisabethkreis in der heutigen Form ist 1960 von Pfarrer Scheipers gegründet worden. Die Pfarrei wurde in 36 Bezirke aufgeteilt, für die jeweils eine Elisabethfrau verantwortlich ist. Einige sind seitdem ohne Unterbrechung tätig.
Die Frauen sind bemüht, wichtige Aufgaben in den folgenden Bereichen zu erfüllen:
- Bindeglied zwischen Gemeinde und Priester
- Besuche bei kranken, alten, einsamen und behinderten Menschen
- Vermittlung von notwendigen fachlichen Hilfen, auch bei sozialen Problemen
- Helfer im Dienst der Pfarrei, z. B. verteilen der Pfarrbriefe u. a.
- Mitarbeit bei Rentner- und Krankentagen, Weihnachtsbetreuung, Gemeindefest, Caritas-Straßensammlung und kassieren der Caritas-Mitgliedsbeiträge
Die Frauen sind zum Datenschutz verpflichtet und behandeln Informationen vertraulich.
Sie können sich mit Ihren Fragen, Beschwerden oder helfenden Anregungen an ihre zuständige Elisabethfrau, an die Vorsitzende Frau Veronika Küchler oder an das Pfarramt wenden.
Gemeindeteil St. Josef Großpostwitz
Die Elisabeth-Konferenz Großpostwitz wurde im Beisein der Diözesan-Vorsitzenden, Frau Rotsch, 1965/66 gegründet. Die damalige Seelsorgehelferin - Frau Ursula Mai - hatte fünfzehn Frauen aus der Gemeinde dazu eingeladen.
Die Pfarrei St. Josef wurde in Bezirke aufgeteilt, wo Besuche bei Kranken, zu Geburtstagen oder bei Problemfällen durchgeführt wurden. Die Arbeit wurde in den monatlichen Zusammenkünften besprochen.
Während der Bauzeit unserer Kirche bis zur Weihe 1974 sorgten die Helferinnen für das Frühstück für die Bauarbeiter und die notwendigen Reinigungsarbeiten. Unsere Kirche wird seitdem planmäßig vorwiegend von den Helferinnen der Elisabeth-Konferenz gereinigt.
Unser Helferkreis besteht zur Zeit aus zehn Mitgliedern, Frau Edeltraud Kirstein leitet die Gruppe.
Der Elisabethkreis der Gemeinde St. Barbara Wilthen stellt sich vor:
Seit zwei Jahren arbeiten jetzt wieder ehrenamtliche Gemeindemitglieder für den Elisabethkreis in den Ortschaften Wilthen, Neukirch, Ringenhain, Stenigtwolmsdorf und Weifa.
Eine wesentliche Aufgabe besteht im Verteilen der Pfarrbriefe, auf diese Weise wird der Kontakt zur Pfarrgemeinde gehalten, gerade für die Menschen, die nicht regelmäßig an den Gottesdiensten teilnehmen können. Ältere Gemeindemitglieder (ab dem 80. Lebensjahr) werden an den runden Geburtstagen besucht, im Namen unserer Gemeinde wünschen wir ihnen Gottes schützenden Segen.
Seit kurzem gibt es auch wieder einen Rentnervormittag, der von einigen Elisabethhelfern gestaltet wird. Nach einer Messe wird gemeinsam gefrühstückt und anschließend findet ein kleines Programm statt.
Zum gemeinsamen Austausch trifft sich unser Elisabethkreis zweimal im Jahr, zurzeit besteht unsere Gruppe aus 12 Helferinnen und Helfern.

